Nadelkissen für die Nähmaschine

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Nähmaschinen Nadelkissen sind eine tolle Sache. Man befestigt sie mit Gummiband an der Nähmaschine und hat so das Nadelkissen immer da, wo es beim Nähen hingehört. Sie sind ganz schnell gemacht und eine tolle Resteverwertung, denn man braucht, abgesehen vom Gummi, nur zwei kleine Stoffrechtecke.

Man kann natürlich auch vorher mehrere schmale Stoffreste zusammennähen und daraus dann die Rechtecke ausschneiden - schööön bunt wird das!
 Auf Instagramm habe ich heute meine Nadelkissen gepostet und hier zeige ich nun, wie ich sie nähe.


Material
  1. Gummiband in ca. 2,5 cm Breite. Die Länge wird an der eigenen Maschine abgemessen. Man kann natürlich auch normales Gummiband verwenden, das sieht aber nicht ganz so schön aus und wird ein wenig wackeliger.
  2. 2 Stroff-Rechtecke, deren Größe ebenfalls an der eigenen Maschine abgemessen wird.
  3. Füllwatte
  4. Natürlich Schere, Nadeln, Nähmaschine und Garn

Abmessen
  • Das Gummiband von hinten um den rechten Teil der Nähmaschine legen und dann auf die richtige Länge kürzen. Hier darf ruhig schon ein klein wenig Zug drauf.
  • Stoffe etwa genauso breit wie den rechten Teil zuschneiden, die Höhe kann variiert werden. Ich habe die beiden Stoffe in 15cm Breite und 10cm Höhe zugeschnitten.


Gummiband anbringen
  • Gummiband mit den offenen Seiten an den beiden kurzen Stoffkanten (auf der schöne Stoffseite) anlegen und in der Nahtzugabe annähen.
  • Mit einer Nadel mittig nach unten fixieren, damit man beim nähen nicht aus Versehen das Gummi mitfasst. Wo jetztdie Schlaufe des Gummis an der unteren Stoffkante liegt, bleibt gleich die Wendeöffnung.


Nähen
  • An der gestrichelten roten Linie füßchenbreit mit Gradstich nähen. An den Stellen, an denen sich die Enden der Gummibänder befinden lieber doppelt drübernähen, damit später nichts ausreißen kann. An die Wendeöffnung denken (mindestens 5cm). 
  • Anschließend Ecken abschneiden, wenden und bügeln.


Fast fertig
  • Die Ecken von innen schön ausformen und danach das Nadelkissen mit der Füllwatte stopfen.
  • Wendeöffnung mit einem Matratzenstich schließen, wer diesen aber so wenig beherrscht mag wie ich, kann die Wendeöffnung auch mit einem knappkantigen Gradstich schließen ;)


Anbringen
Die Schlaufe von links über den Anschiebetisch schieben und unter dem Nähfüßchen hindurch nach rechts ziehen. Nach oben rutschen und voilà! Fertig!


Viel Spaß beim Nachmachen :)


P.S.:
 Bis einschließlich Freitag könnt Ihr in meiner Hier-helfen-Elfen-Versteigerung auf ein
Misses-Cherry-Paket mitbieten und damit Gutes tun ;)


7 Kommentare

  1. Oh was für eine praktische Idee! Ich weiß nie wohin mit meinen Nadeln beim Nähen. Das ist perfekt! :-)

    Liebe Grüße
    Dörthe

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  2. Das fehlt mir noch bei meinem neuen Arbeitsplatz. Danke für die Anleitung. Schönen Tag wünsche ich.

    Liebe Grüße
    Marita

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  3. Coole Idee, denn mein Nadelkissen steht auch oft am Bügeltisch und wird dann immer vergessen, wenns weiter ans Nähen geht, da werde ich mir doch auch so ein nettes Nähmaschinennadelkissen zaubern.
    GLG Bine

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  4. praktisches Kissen.
    In den Farben auch nicht zu übersehen :)

    liebe Grüße
    Kathrin

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  5. Super praktisch! Und sooo chic mit den Punkten und pinkem Gummi. Absolut meins! Dankeschön für die Idee! Wird erstmal gepinnt und dann ganz bald umgesetzt ...

    Liebste Grüße
    Nadja

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  6. Supersüße Idee!
    LG Steffi

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  7. Du hast mir gerade die Augen geöffnet. Warum bin ich noch nie darauf gekommen? Bei mir fliegen die Nadeln sonst auch immer in der Gegend herum. Super Idee, vielen Dank dafür!

    Liebe Grüße, Julia

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Danke für deine Nachricht!

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